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Der Knopf zum Ausschalten -- "Hör Zu" Nr. 14 / 1965, S. 50:

Ich bin zwar erst 16 Jahre, aber ich weiß, wo am Fernseher der Knopf zum Ausschalten ist. Wenn ich so jede Woche die Leserbriefe anschaue, habe ich den Eindruck, daß viele diesen Knopf nicht kennen. Man schreibt über "unzumutbare Sendungen" und behauptet, daß man sich am Feierabend erholen wolle. Gibt es am Abend denn nur Erholung mit dem Fernseher?
-Ernst-Michael O. aus Rheydt-


Hully Gully -- ARD -- "Hör Zu" Nr. 14 / 1965, S. 50:

Ich finde es geschmacklos, Hazy Osterwald so kurz nach dem tragischen Tod seiner Frau im Fernsehen auftreten zu lassen. Der schwarze Binder entschuldigt das auch nicht.
-Kornelia H. aus Köln-

Wir waren doch sehr erstaunt über den lustigen Hazy.
-Else B. aus Iserlohn-

Auch von Künstlern darf man doch wohl eine gewisse Pietät erwarten.
-Rosemarie F. aus Kassel-

Eins vergaß Hazy Osterwald vor lauter Show - das Musizieren. Sechs Frauen, meist Durchschnitt, das war wirklich zuviel.
-Hans S. aus Köln-

Fronttheater, aber schlechtes.
-Rüdiger F. aus Beuel-


Maigret -- ZDF -- "Hör Zu" Nr. 14 / 1965, S. 50:


Statt Maigret sollte man lieber einen Spielfilm senden.
-Bernd G. aus Hamburg-

Ich finde die Sendung einfach toll.
-Heribert L. aus W.-



Mein Schwarm Ronny -- "Hör Zu" Nr. 14 / 1965, S. 50:

Wie kommt es, daß mein Schwarm Ronny zwar in den Rundfunk-Hitparaden an der Spitze liegt, aber noch nie in "Musik aus Studio B" war? Wo kann ich mich beschweren?
-Günther B. aus Hamburg-

Antwort der "Hör Zu": Schreiben Sie doch mal einen netten Brief an den Norddeutschen Rundfunk, Abteilung "Musik aus Studio B", 2 Hamburg 13, Rothenbaumchaussee 132/134. -- Die Redaktion.


Schaufenster -- ZDF -- "Hör Zu" Nr. 14 / 1965, S. 50:

Man hätte bei der Sendung aus Ascona gern die Villen gesehen, die die deutsche Prominenz im Schweizer Steuerparadies bewohnt...
-Wilhelm R. aus Nürnberg-

... einfach klasse!
-Rita R. aus Heidelberg-

... trug die sonst so sympathische Gitte ein viel zu ausgeschnittenes Kleid.
-Gretel H. aus Düsseldorf-


Pipa und Ponpon -- ARD -- "Hör Zu" Nr. 14 / 1965, S. 50:

Musterbeispiel einer guten Nachmittagssendung. Dieser Film dürfte den Kleinen und Großen gleich gut gefallen haben.
-A. L. aus Wunsiedel-

... der größte Blödsinn.
-Else B. aus Köln-

Will man die Zuschauer für dumm verkaufen?
-Ernst-Jürgen H. aus Remscheid-

Ich bin elf Jahre und fand die Sendung langweilig.
-Brigitte G. aus Hamburg-


Die erste Lehre -- ARD -- "Hör Zu" Nr. 14 / 1965, S. 50:

Dieses Fernsehspiel geht uns alle an. Aus den kleinen Besatzungskindern sind jetzt Erwachsene geworden, die ein gutes Recht haben, sich ihre Zukunft unter uns aufzubauen.
-B. W. aus Hamburg-

Fußball-Länderspiel -- "Hör Zu" Nr. 14 / 1965, S. 50:

Trotz vorheriger Zusage zogen die Funktionäre des Deutschen Fußball-Bundes die Genehmigung zurück, das Länderspiel Deutschland gegen Italien direkt zu übertragen. Das kleine Volk, das doch dem "Volkssport" den Namen gibt, wurde um einen seltenen Leckerbissen betrogen.
-Paul G. aus Düsseldorf-

Warum ließ der DFB das Länderspiel nicht original übertragen, obwohl das Stadion schon seit Tagen ausverkauft war?
-Klaus B. aus H.-

Was ist wohl wichtiger - Eishockeyspiel zweier ausländischer Mannschaften oder das Fußball-Länderspiel?
-Günter E. aus Wiedenbrück-


Vergißmeinnicht -- ZDF -- "Hör Zu" Nr. 14 / 1965, S. 50:


Die Sendung war diesmal mittelmäßig.
-P. M. aus Büchenbronn-

Frankenfeld ist unbezahlbar. Der Mann verdient eine Auszeichnung, da er die Fernseher nun schon seit Jahren in Schwung hält.
-Joseline R. aus O.-


James Bond -- "Hör Zu" Nr. 14 / 1965, S. 50:

Können Sie mir verraten, ob James-Bond-Darsteller Sean Connery verheiratet ist?
-Renate U. aus Berlin-Spandau-

Antwort der "Hör Zu": Er will sich von Diana Cilento scheiden lassen. -- Die Redaktion.


Beatles -- ARD -- "Hör Zu" Nr. 14 / 1965, S. 50:


Völlig unverständlich, die Sendung über die Beatles "In den Kellern von Liverpool" erst um 21.45 Uhr zu beginnen. Da müssen wir Jüngeren längst schlafen, und die Älteren interessieren sich doch nicht dafür.
-Heinz-W. H. aus Köln-

Statt des vielen Redens hätte man mehr Beat-Musik bringen sollen.
-Elke Z. aus Ulm-

Bei der Sendung sagte der Reporter, Liverpool sei häßlich wie alle Hafenstädte der Welt. Als alte Hamburgerin möchte ich da protestieren.
-Johanna B. aus Hamburg-

Die armen Friseure von Liverpool!
-Elisabeth S. aus Flensburg-

Wer sagt denn "Die Beatles sind fort"? Das stimmt doch nicht.
-Wolfgang P. aus Meiderich-

... Beat-Gruppen etwas früher.
-Inge B. aus Eutin-

Warum die Beat-Gruppen nicht um 20 Uhr?
-Gisela B. aus Bremen-

Kann man die Sendung nicht am Nachmittag wiederholen?
-Ronald F. aus Kiel-

Die Sendung zeigte, daß der von vielen Erwachsenen als "verderblich" bezeichnete Beat einen guten Einfluß auf die Jugend hat.
-Gerold S. aus R.-

Der Jugend in England fehlen genauso die Ideale wie unserer Jugend.
-Michael H. aus B.-

Der WDR brachte am Sonnabend im Funk ab 23.05 Uhr Musik mit den Beatles. Als 16jährige Schülerin darf ich nicht solange Radio hören.
-Hildegard S. aus N.-



Cyprienne -- ARD -- "Hör Zu" Nr. 14 / 1965, S. 50:

Schade, daß man einen so großartigen Schauspieler wie Peter Pasetti so selten auf dem Bildschirm erlebt.
-Irena K. aus W.-

Das Haus in der Karpfengasse -- ARD -- "Hör Zu" Nr. 14 / 1965, S. 50:

Durch diesen Beitrag wurde uns jüngeren Deutschen gezeigt, wie brutal doch die Hitler-Schergen mit den Menschen verfuhren.
-Joh. F. aus L.-

Mir ist es nicht klar, warum man in der "Woche der Brüderlichkeit" einen so deutschenfeindlichen Film zeigt. Es war ein Heldenepos auf die tschechische Untergrundbewegung, die genauso gemordet hat wie die Nazis.
-Rüdiger A. aus B.-

Kann nicht das Fernsehen auch mal über die Leiden der vielen Sudetendeutschen berichten?
-Martha M. aus D.-

Warum in drei Fortsetzungen? Wir zahlen unsere Fernseh-Gebühren auch nicht auf Raten.
-Elsbeth B. aus Böblingen-

"Das Haus in der Karpfengasse" hat mir sehr gut gefallen. Besonders die schauspielerische Leistung von Jana Brejchova.
-Edeltraud K. aus Hamburg-

Auch hier wieder die laute musikalische Untermalung. Schade, es war eine Sendung, die jeder hätte sehen müssen.
-Dora J. aus Berlin-

Eine sehr gute Sendung.
-Wolfgang M. aus Köln-

Harald Juhnke -- "Hör Zu" Nr. 15 / 1965, S. 2 (erf. v. TJ):

Nichts im Showgeschäft ist ihm fremd. In seinen Anfängerjahren spielte er am Stadttheater von Neustrelitz den Urfaust. Es folgten ein paar Dutzend Filme wie Gruß und Kuß vom Tegernsee, die zwar nicht "besonders wertvoll" waren, aber die Kinokassen füllten.

Juhnke ist die deutsche Stimme von Marlon Brando, Daniel Gélin und Elvis Presley. Er besingt Schallplatten, er ist den Fernsehern seit Jahren aus Werner Müllers Schlagermagazin bekannt, und er findet zwischendurch noch immer Zeit für Theatergastspiele. In seinem letzen Musical Irma la Douce hatte er gleich zwei "süße Irmas": in Baden-Baden Margit Saad, in Berlin Violetta Ferrari. "Theater ist meine grože Leidenschaft", sagt er.

Bleibt noch Zeit für Hobbys? Kaum. Er liebt die gute Küche, spielt Tischtennis und boxt manchmal - wenn auch nicht so gut wie sein bester Freund Bubi Scholz, der übrigens Taufpate von Juhnke jun. Ist. Ein stattlicher Boxhieb - ausgerechnet gegen einen Polizisten - brachte ihn sogar einmal vor den Richter. Aber das ist längst vergessen.

Vor wenigen Tagen erst kehrte Juhnke aus Hongkong zurück, wo er mit Stewart Granger Das Geheimnis der drei Dschunken drehte. Pläne? "Massenhaft! Zunächst für das Fernsehspiel Champagner-Lilly mit Chariklia Baxevanos, dann ein Musical am Berliner Kurfürstendamm-Theater mit Violetta Ferrari".

Adresse für Autogramm-Sammler: 1 Berlin 31, Kaubstraße 8

Kurz und bündig -- "Hör Zu" Nr. 15 / 1965, S. 2 (erf. v. TJ):

• Der WDR-Intendant, Klaus von Bismarck, regte die Funkindustrie an, ein billiges und leicht zu bedienendes Rundfunkgerät für alleinstehende alte Leute zu entwickeln.

• Die Fernsehgeräte in der Bundesrepublik waren 1964 im Schnitt etwa drei Stunden täglich eingeschaltet. Im Februar fast vier Stunden, im August nur zweieinhalb Stunden. (Durchschnitt in den USA: Täglich fünf Stunden.)

• "Schlüssel"-Autor Francis Durbridge startete dieser Tage im englischen BBC-Fernsehen eine neue Krimi Serie "Ein Mann mit Namen Harry Brant".

• Die amerikanische Hut-Industrie konstruierte eine Persianer-Pelzmütze mit eingebautem Transistorradio. Ein fleischfarbener Ohrhörer ist angeschlossen.


Europa-Pokal: Köln gegen Liverpool -- "Hör Zu" Nr. 15 / 1965, S. 2 (erf. v. TJ):

Das interessanteste "Fernsehspiel" der Woche hatte 23 Mitwirkende. Nach 120 Minuten fiel die Pointe innerhalb weniger Sekunden. Eine Medaille flog durch die Luft, und die Elf aus der Beatle-Stadt Liverpool riß jubelnd die Arme hoch. Der 1. FC Köln verließ nach insgesamt fünf aufreibenden Stunden in drei Kämpfen um den Europa-Pokal das Rotterdamer Stadion. Unbesiegt, aber ohne Sieg.


Grand Prix Eurovision in Neapel -- "Hör Zu" Nr. 15 / 1965, S. 2 (erf. v. TJ):

Ohne Sieg verließ auch Deutschlands blasses Schlagersternchen Ulla Wiesner das Podium beim Chanson-Festival von Neapel. Von den 153 Punkten, die von der Jury vergeben wurden, blieb bei Ulla nicht ein einziger Punkt hängen.

Geben wir die Schuld nicht der jungen Sängerin, die sich redlich mühte. Schuld haben die Organisatoren, die eine Anfängerin zu einem Festival schickten, das von der Eurovision nach 18 Ländern ausgestrahlt wurde. Wenn man dem Sprecher glauben darf, saßen "150 Millionen Europäer zwischen dem Ural und dem Atlantik" an den Fernsehschirmen.

Da erwartet man - nicht nur von Deutschland - ein Staraufgebot. Einen Aznavour oder eine Greco, Petula Clark oder die Valente. Es sollte eine Olympiade sein, bei der es eine Ehre ist, dabeizusein. Die Schwierigkeit: Große Stars lassen sich nicht mit einem zufälligen Liedchen verheizen.
-"HÖR ZU"-Fernsehkritik-

Ulla Wiesner war völlig fehl am Platze.
-Mathias P. aus O.-

Es wäre besser gewesen, wir hätten nicht teilgenommen.
-Eugen R. aus Berlichingen-

Welcher Blindgänger hat das "Schneewittchen" mit dieser treudeutschen Schnulze nach Neapel geschickt?
-Günther H. aus Salzhausen-

Armes Deutschland!
-Rita H. aus Bremerhaven-

Mein Vorschlag: Schickt doch nächstes Jahr unsere singenden Sportler Petar Radenkovic und Peter Müller zum Festival. Dann haben die Leute wenigstens was zum Lachen.
-Bernd B. aus Düsseldorf-

Zum nächsten Festival "Humba, humba täterä" und wir landen in der Spitzengruppe.
-Rolf H. aus Greven (Westf.)-

Die Siegerin fand ich großartig. Wie alt ist sie?
-Heinz W. aus Kiel-


France Gall (Foto) wurde am 9. Oktober 1947 in Paris geboren. Sie besuchte das Lyzeum, spielt Gitarre und Fußball und lernt jetzt Deutsch, Englisch und Italienisch, um auch in diesen Sprachen singen zu können.
-"HÖR ZU"-Redaktion-


Kulenkampff und "Onkel Lou" -- "Hör Zu" Nr. 15 / 1965, S. 2 (erf. v. TJ):

Leidtragender dieses Festivals war eine Stunde zuvor EWG-Chef Hans Joachim Kulenkampff, der wegen der Eurovisions-Übertragung ausnahmsweise pünktlich Schluß machen musste, was ihm sichtbar schwerfiel. Seine Nervosität übertrug sich auf Mitspieler und Publikum.

"Kulis" Konkurrent Lou van Burg hatte es ein paar Tage später leichter. Obwohl seine Sendung diesmal recht schwach war, traf er genau ins "Schwarze": Mit Louis Armstrong, dem wohl größten Showman unseres Jahrhunderts. Das ist Perfektion, jeder Ton sitzt - nicht nur aus der Trompete. Der Koffer voller Taschentücher, den Onkel Lou dem Louis überreichte, dürfte nicht lange reichen.
-"HÖR ZU"-Redaktion-

Miteinander - Füreinander -- "Hör Zu" Nr. 15 / 1965, S. 2 (erf. v. TJ):

Endlich eine Sendung von Format und Niveau. Spritzig und elegant.
-Rüdiger F. aus Beuel-

Wir sind bald eingeschlafen.
-Ernst H. aus O.-

Inge Brück und Peter Kraus könnten Gesangsunterricht brauchen.
-L.S. aus Varel-

...ausgezeichnet zusammengestellt.
-Günter Sch. aus Wilhelmshaven-

... langweilig und ermüdend.
-S.v.B. aus Wesel-

Wann hört die Unsitte des Playbacks (Mund öffnen zu einem vorher bespielten Tonband) endlich auf?
-Erwin L. aus Rothenburg-


Peter III. -- "Hör Zu" Nr. 15 / 1965, S. 2 (erf. v. TJ):

Es war als "heiteres" Spiel angekündigt. Die Musik dazu konnte einen aber nur traurig stimmen. -C.G. aus Wilhelmshaven-

Jo Roland -- "Hör Zu" Nr. 15 / 1965, S. 2 (erf. v. TJ):

"Rendezvous mit Jo" hat mir prima gefallen. Könnte man für die Sendung nicht auch Cliff Richard, die Shadows oder Rolling Stones engagieren?
-Veronika F. aus Harburg-


Bitte mehr deutsche Spielfilme -- "Hör Zu" Nr. 15 / 1965, S. 2 (erf. v. TJ):


Da wir nur das erste Programm sehen können, werden wir mit uralten amerikanischen Filmen traktiert, während das zweite Programm so schöne Filme wie "Im Kittchen ist kein Zimmer frei" und "Buddenbrooks" sendet.
-Teresita O. aus Füssen-Weißensee-

Bitte Filme mit Zarah Leander, Willi Fritsch und Lilian Harvey.
-Else G. aus Singen (Htwk.)-

... mehr Filme von dem herzerfrischenden Rudolf Prack.
-Finni H. aus A.-

... auch alte Filme mit Marika Rökk, Zarah Leander und Marlene Dietrich.
-Heike D.N. aus T.-

"Buddenbrooks" hat uns allen sehr gut gefallen.
-Ingrid D. aus L.-

Bitte sonntags mehr Spielfilme und nicht soviel Sport.
-Bärbel Z. aus B.-

Warum sendet man so wenig Heimatfilme?
-R. M. aus Z.-

Könnte man nicht einmal "Die Feuerzangenbowle" und "Das Spukschloß im Spessart" bringen?
-Ulrike Sch. aus Bremen-

... eine Gemeinheit, daß Samstag nachmittag nie mehr ein Spielfilm gesendet wird.
-A.B. aus Brühl-

"Die Buddenbrooks", ein Dankeschön für dieses herrliche Erlebnis.
-Irmgard Sch. aus Düsseldorf-

Statt der vielen ausländischen Filme sollte man lieber deutsche Heimatfilme bringen.
-I.L. aus Hanau a. M.-

... ein Vorschlag: "Sissi".
-Elly D. aus Düsseldorf-

... mit Birgel und Heesters.
-Margarete G. aus Augsburg-

... z. B. Heinz Rühmann.
-Siegfried P. aus Sennenstadt-

Es freut mich, daß das Zweite Fernsehen Meisterwerke wie "Die Vergessenen" in der Sendereihe "Der besondere Film" zeigt.
-Ulrike R. aus Köln-Sülz-

... mit Adolf Wohlbrück und Hansi Knoteck.
-Margarete M. aus Lippstadt-

... leider fast nur ausländische. Bitte Filme mit Heidemarie Hatheyer.
-Marie L. aus Hamburg 1-

Auch am Sonntagnachmittag mehr Spielfilme.
-Ellen H. aus Bonn-


Der fidele Bauer -- "Hör Zu" Nr. 15 / 1965, S. 2 (erf. v. TJ):

Der ame Leo Fall wird sich im Grabe umdrehen. Wie hat Regisseur Kurt Wilhelm diese schöne Operette verschandelt!
-Leonh. R. aus G.-

Die Inszenierung war geschmacklos.
-Otto D. aus Opladen-

... war ich sehr begeistert.
-Jutta Z. aus Sch.-

Seraphine -- "Hör Zu" Nr. 15 / 1965, S. 2 (erf. v. TJ):

Witzlose Blödelei.
-Kurt B. aus Berlin 13-

Eine Zumutung!
-Gottfried G. aus M.-

So ein Quatsch.
-Kurt Sch. aus Hamburg-Ba.

Unerhört!
-Lotte T. aus Bad Godesberg-

Gipfel der Unzumutbarkeit erreicht.
-Sieglinde P., Recklinghausen-

Das Stück war toll. Endlich mal was Neues.
-Ingo F., Uetersen-


Deutsches Fernsehen besser als holländisches -- "Hör Zu" Nr. 16 / 1965, S. 24:

Ich bin 14 Jahre alt, Deutsche, und lebe seit zwei Jahren in den Niederlanden. Ich lese HÖRZU, die man hier auch in jeder Buchhandlung kaufen kann, immer wieder gerne. Das deutsche Programm ist viel besser als unser holländisches. Wir allerdings haben keine Reklame.
-Inga N. aus Amsterdam (NL)-


Was bin ich? -- ARD -- "Hör Zu" Nr. 16 / 1965, S. 24:

Einer Ihrer Leser fand, die Sendung habe sich "abgenutzt". Dem möchte ich widersprechen. Mir gefällt Herrn Lembkes bescheidene, natürliche und taktvolle Art, die so frei ist von Eitelkeit, gemachter Leutseligkeit und albernem Getue.
-Dr. Marianne St. aus Berlin 31-

...freue mich immer wieder auf Herrn Lembke.
-Betty H. aus Köln-

... auch mal Schlagerstars wie Thomas Fritsch, Gitte oder Rex Gildo ins Studio einladen.
-Sylvia S. aus S.-

Die kleinen Mitbringsel sollten unbedingt während der Sendung überreicht werden.
-Dr. S.-M. aus Kiel-


Der goldene Schuß -- ZDF -- "Hör Zu" Nr. 16 / 1965, S. 24:

Unter Durchschnitt. Aber Louis Armstrong hat die Sendung gerettet.
-Willy B. aus Berlin-Tempelhof-

Lou van Burg war wieder hervorragend! Wunnebar!
-Alma H. aus B.-

Schickt Lou samt Armbrust mit einem goldenen Schuß ins Tulpenland!
-Rolf S. aus Bad Godesberg-

... wieder prima.
-Karl B. aus Lübeck-


... ohne Niveau.
-Karl M. aus B.-

... gefiel mir sowenig wie alle vorherigen Sendungen von ihm.
-Anke K. aus Düsseldorf-

Nichts gegen Lou van Burg. Er ist der beste Showmaster.
-Ruth J.-K. aus T.-


Alte Filme -- "Hör Zu" Nr. 16 / 1965, S. 24:

Warum bringt man in der Sendung "Blick zurück im Film" nur Ausschnitte aus den schönen alten Zarah-Leander-Filmen? Wir wollen diese Filme ganz sehen.
-Anna B. aus Regensburg-


Undine -- "Hör Zu" Nr. 16 / 1965, S. 24:


Ein Lichtblick! Warum wird das Stück nicht als Oper mit Lortzings Musik gesendet?
-Ellen St. aus Rh.-

Die Auftritte und Dialoge waren viel zu breit ausgesponnen.
-J.F. aus H.-


Fußball spannender als Durbridge -- "Hör Zu" Nr. 16 / 1965, S. 24:


Das Fußballspiel 1. FC Köln-FC Liverpool war eine Delikatesse. Dreimal so spannend wie ein Durbridge-Krimi.
-Klaus K. aus Berlin-

Der Schiedsrichter war unter aller Würde.
-R.-J. H. aus Hamburg-

Warum ging die deutsche Mannschaft nicht geschlossen vom Feld?
-U.M. aus W.-

Wie gut, daß Ihre Zeitung neuerdings eine volle Seite für Leserbriefe freihält. Mir geht der ewige Sport, besonders aber der Fußball auf die Nerven.
-Manfred T. aus H.-

Der Motorsport kommt immer viel zu kurz.
-Gerhard A. aus W.-

Zuwenig Boxveranstaltungen!
-Walter H. aus R.-

Ich vermisse im "Aktuellen Sportstudio" Spiele von Borussia Dortmund gegen Köln!
-Hermann W. aus B.-

Mehr Tischtennis!
-Jürgen Z. aus O.-

... bin empört, daß man den Handballsport so vernachlässigt.
-Bernd N. aus N.-

Wo bleiben Autorennen?
-Dietmar v. d. H. aus P.-

Die einfachste Lösung: Auf dem einen Kanal Sport, auf dem anderen Unterhaltung.
-Dora B. aus München-


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